Ergebnisse allein ungeeignet als Grundlage für Pandemie-Maßnahmen | Universität Duisburg Essen

Forschende der Medizinischen Fakultät der UDE weisen im renommierten Journal of Infection* darauf hin, dass die Ergebnisse von RT-PCR-Tests allein eine zu geringe Aussagekraft haben, um damit Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung zu begründen. Gemäß ihrer Untersuchung beweisen positive Testergebnisse nicht hinreichend, dass mit SARS-CoV-2 Infizierte andere Personen mit dem Coronavirus anstecken können. Zusammen mit Wissenschaftler:innen der Universität Münster und dem MVZ Labor Münster hatten sie zuvor rund 190.000 Ergebnisse von mehr als 160.000 Menschen dahingehend ausgewertet.

Martin Rolshoven | Universität Duisburg Essen | 18.06.2021 | Rund 190.000 PCR-Tests ausgewertet: Ergebnisse allein ungeeignet als Grundlage für Pandemie-Maßnahmen | https://www.uni-due.de/2021-06-18-studie-aussagekraft-von-pcr-tests


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9 Antworten zu Ergebnisse allein ungeeignet als Grundlage für Pandemie-Maßnahmen | Universität Duisburg Essen

  1. castorpblog schreibt:

    Für mich ist das keine ausreichende Begründung die Bedeutung der PCR Tests in Frage zu stellen. Es gibt doch sicher auch die Situation, dass die Viruslast bei dem Getesteten noch nicht hoch ist, weil er sich gerade erst infiziert hat, genauso wie bei jemandem mit überstandener Infektion. Wie soll da denn differenziert werden? Der Profilierungswahnsinn der Universitäten scheint in Zeiten von Corona ungebremst.

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    • Eine Politik, die sich offensichtlich einseitig bestimmter Wissenschaftler bedient und eine Diskurs mit Andersmeinenden scheut, braucht sich nicht zu wundern, wenn den regierungsgenehmen Studien andere Studien gegenübergestellt werden. Eine Demokratie lebt u.a. von Streit, einer Streitkultur und wird durch die Fortsetzung der Basta-Politik nachhaltig beschädigt. Die „Wahrheit“ aller wissenschaftlichen Erkenntnisse wird irgendwo in der Mitte liegen.

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      • castorpblog schreibt:

        Da geb ich dir bedingt recht. Ich habe es in meinem job mit ähnlichen Diskussionen zu tun und weiß wie da versucht wird, wissenschaftlich recht belastbare Ergebnisse durch hochplausiblen Unfug, der auch für Fachleute kaum als solcher erkennbar ist in Frage zu stellen. Sicher fehlt der Politik der wissenschafliche Durchblick. Dafür bedient sie sich den Instrumenten die zur Verfügung stehen. Da gibt es naturgemäß Flachpfeifen und hochgradige Experten. Wie sich die Politik dann entscheidet ist schon fast Lotterie und durch die Umsicht der Entscheider geprägt. Genau so hat sich mir auch die bisherige Lage in der Coronakrise gezeigt. Ich könnte davon laufen, wenn ich Spahn und Co. sehe, möchte aber auch nicht mit ihnen tauschen. Der Vorwurf, die Politik würde sich einseitig bestimmte Wissenschaftler bedienen geht m.E. daneben. Es sieht halt einfach so aus, weil immer wieder die gleichen Nasen dran kommen. Das bedeutet aber nicht, dass die Augen verschlossen werden vor „alternativen“ Weltanschauungen. Dass nicht jeder Mist genau analysiert werden muss ist selbstredend.

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      • castorpblog schreibt:

        Wo her weißt du denn, dass das wirklich so ist. Kannst du dir sicher sein, dass keine anderen Stimmen gehört werden und dass auch andere Meinungen geprüft werdn? Das Wort Basta Politik halte ich für unangebracht. Eine Regierung die nicht mal ein Machtwort spricht, laviert und ist die Regierungsverantwortung nicht wert. Versteh mich nicht falsch, ich finde wahrlich nicht alles alles gut was unsere Regierung gemacht hat, sehe aber nicht dass sie grob ihre Pflicht verletzt hat. Mit Ausnahme vielleicht der Bundesnotbremse, die deutlich mehr als handwerkliche Fehler hat. Dennoch mag es etwas gebracht haben. Das wir ein deokratisches Land sind, sieht man auch daran, dass in diesem Jahr wieder freie Wahlen stattfinden. Ich bin wirklich gespannt was diese uns bringen werden…

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        • So sind die Blicke auf die Welt verschieden. Wann war noch mal das Corona-Symposium, zu dem WissenschaftlerInnen aller Fach- und Ausrichtungen eingeladen waren, in aller Öffentlichkeit sich mitenander zu beraten und auszutauschen. Ach, Quatsch, das gabs in der dritten Staffel von Charité. Als es ca. am 1.1.20 im Radio hieß, in China gäbe es einen Outbreak, fragte ich mich, warum nicht sofort jeglicher Luftverkehr eingestellt werde. Diese und andere Regierungen, die dieses Szenario bereits 2002/2003 durchspielen ließen, haben von der ersten Sekunde an, nicht das Erforderliche und auch nicht unverzüglich (d.h. ohne schuldhaftes Zögern) getan.

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          • castorpblog schreibt:

            Da gebe ich dir Recht, aber die Regierungen stehen unter erheblichen Zwängen und können nicht immer das tun was am besten ist, sondern das was unter Abwägungen aller verfügbaren Informationen möglich ist ohne noch schlimmeres in die Wege zu leiden. Nun ist es na nicht so, dass es ein deutsches Problem ist. Interessanterweise haben die meisten Regierungen ähnlich reagiert. Selbst die, die meinten anderen Informationen folgen zu müssen haben mit der Zeit erkannt, dass es kaum andere Wege als die von den meisten eingeschlagenen Wege gibt, die aus der akuten Krise führe. Logisch zu einem sehr hohen Preis, der den Volksfrieden überall gefährdet.

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          • Da sind die Hamburger und Hamburgerinnen aber froh, dass Helmut Schmidt 1962 einfach zum Telefon griff, das NATO-Hauptquartier in Paris anrief und militärische Rettungshubschrauber kommen ließ. Notlagen erfordern unkonventionelle Handlungen und PolitikerInnen mit Rückgrat, die dafür auch die Verantwortung übernehmen, wenn es schief geht. Heute werden Architekten von Unsozialgesetzgebung Bundespräsidenten. Ach, nein, da tun sich Abgründe auf. Diese Gesellschaften sind im freien Fall und wollen es nicht merken, sie sehen die schönen Fassaden der Kulissen in denen sie leben, und wollen nicht dahinter schauen: es lauerte das Grauen, wenn man es zu Ende dächte.

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          • castorpblog schreibt:

            Schmidt war einer der größten. Nur, er wurde groß im großen Elend. Die heutige Politiker „Elite“ kommt aus der Wattewolke, das kann auf Dauer nicht gut gehen. Alles geschieht in Wellen, rate mal auf welcher Welle wir gerade segeln. Das Problem ist nur, dass weder Du noch ich etwas ändern wirst. Da kannst du so lange mahnen wie du willst. Ich habs schon lange satt

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  2. wildgans schreibt:

    Aha. Gut, davon zu lesen!

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