Viele vergleichen die Nahrungsaufnahme mit dem Tanken. …

»… Tanken ist Pflicht, sonst läuft die Maschine nicht. Der Vergleich hinkt kein bisschen, denn die meisten tanken bewusster, als sie ihre Speisen auswählen. Kaum einer würde seinen Suberbenzinermotor mit irgendeinem albanischen No-Name-Sprit vollpumpen, in dem vielleicht auch noch ein bisschen Bootslack drin ist. Wir aber braten uns was in Distelöl, trinken Lactobazillen-Joghurt oder essen Tilapa-Fische. Letztere fressen alles, bevorzugt Müll, Ersteres eignet sich prima zum Lackieren, und heil durch den Magen in den Darm kommen nur – eben, Darmbazillen, vulgo: Exkremente. Wer weiß, was drin ist, leert seinen Joghurt nicht mehr aus, jedenfalls nicht in sich selbst. Man muss im Leben Abstriche machen, aber man muss sie nicht trinken. …«

Sven Böttcher, Quintessenzen – Überlebenskunst für Anfänger, ISBN 978-3-453-28046-5

Über Red Skies Over Paradise

»Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.» - Friedrich Hebbel
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